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Leider keine Einigung bei Umfahrung – konstruktive Vorschläge abgelehnt!

7. Juli 2017

Leider keine Einigung bei Umfahrung – konstruktive Vorschläge abgelehnt!

Obwohl täglich über 10.000 Fahzeuge durch das Zwettl Ortsgebiet durch müssen und die leidgeplagten Pendlerinnen und Pendler dies täglich hautnah spüren, berichtete uns LR Günther Steinkellner beim letzten Termin bezüglich Umfahrung, dass die Umfahrung Zwettl in dieser Legislaturperiode (bis 2021) in seinen Planungen bzw. Finanzierungen nicht einmal angedacht ist!

Die von allen Fraktionen im Zwettler Gemeinderat verlangte Prüfung einer möglichen Tunnelvariante wurde aufgrund der „hohen“ Kosten abgelehnt – eine Prüfung würde zwischen 30.000.- und 40.000.- Euro ausmachen – diese Summe will er nicht aufbringen, obwohl es sich um lediglich 0,18% der Bausumme handelt, ist Enzenhofer enttäuscht.

Seitens des Landes OÖ wurde uns mitgeteilt, dass vorgesehen ist aufgrund der Korridoruntersuchung die Variante 2 im Flächenwidmungsplan zu verordnen, unabängig von der verlangten Stellungnahme der Gemeinde – trotzdem wird eine Stellungnahme des Gemeinderates gefordert!

Bei der geforderten Stellungnahme zur Korridoruntersuchung konnte in der Sitzung des Gemeinderates vom 6. Juli 2017 leider jedoch keine einheitliche Stellungnahme formuliert werden!

Seitens von ÖVP und FPÖ wird zwar ein Tunnel als ideale Lösung gesehen, jedoch wird die Variante 5 ohne Anbindung der Gengerstrasse als Stellungnahme der Gemeinde gefordert! Dieser Antrag wurde mehrheitlich mit den Stimmen von ÖVP und FPÖ angenommen.

 

Die Anträge von SPÖ und GRÜNE wurden leider mehrheitlich abgelehnt!

Wir hätten als SPÖ Fraktion vorgeschlagen, die notwendigen Flächen für die Variante 5 mittels Verordnung lediglich freizuhalten. Dies sei notwendig um die Überarbeitung des Flächenwidmungsplanes und die damit verbundene Entwicklung von Zwettl nicht noch weiter zu blockieren. Derzeit wurde durch das Land bis zum Abschluss der Korridorunterschuchung jede Widmungsänderung im gesamten Gemeindegebiet abgelehnt.

Weiter hätten wir verlangt, dass eine detaillierte Prüfung einer möglichen Tunnenlösung zeitgerecht durchgeführt wird, damit noch vor einer Detailplanung Aussagen über die technische Machbarkeit und auch über genauere Kosten eines Tunnels im Vergleich mit anderen in Betracht kommenden Varianten getroffen werden hätte können.

Interessantes Detail am Rande: In einem im April 2017 von allen Fraktionen unterschriebenen Brief an das Land OÖ wurde noch die Aufnahme einer Tunnellösung in die Korridoruntersuchung gefordert, nun will man das aufgrund einer in zwei Tagen schnell schnell erstellten Kostenschätzung (angeblich 40 Mio) nicht mehr – Schade!

 

 

 

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