Klima- und Energiemodellregion Sterngartl/Gusental
Grundsätzlich spricht unsererseits nichts gegen das Engagement im Klimaschutz und Energiesparen in der Region. Es wurden auch bereits einige Projekte erfolgreich umgesetzt! Abzulehnen ist jedoch die Vorgangsweise bei diesem Projekt durch die ÖVP im Bezirk Urfahr!
Am 9. Mai 2012 wurden in einer Pressekonferenz der ÖVP Urfahr die ersten Ergebnisse zum Thema Energiearbeitskreis präsentiert! Mit dabei am Foto – neben den Abgeordneten des Bezirks – auch Paul Zarzer (Abteilung Umweltschutz, OÖ Landesregierung), DI Andreas Drack (Klimaschutzbeauftragter des Landes OÖ) und Ing. Wolfgang Kögelberger (Ingenieurbüro für Energieeffizienz und Bauphysik in Haibach im Mühlkreis) und alle 3 sind Funtkionäre der ÖVP.
Erst nach der Pressekonferenz wurde das Konzept in den Grundzügen bei der Sterngartl-Vollversammlung am 30. Mai 2012 in Alberndorf präsentiert!
Danach wurden die Gemeinderäte bis zum 25. Februar 2013 nicht mehr informiert. Erst an diesem Tag wurde bei einem Kick off das bereits bewilligte Projekt präsentiert, zwei Tage später fand im Kino Bad Leonfelden schon der offizielle Start statt! In Reichenau wurden am 25. Februar 2013 auch die Eckdaten des Projekts und die einzelnen Arbeitspakete vorgestellt! Es war auch schon das Kernteam die Arbeitspaketleiter usw. festgelegt.
- So kann ein Projekt, bei dem alle Parteien und NGO´s eingebunden werden sollen nicht funktionieren, wenn alles vorgefertigt und erledigt ist!
- Werden daher das Projekt KEM (Klima und Energie Moderegion) nicht unterstützen!
- Zu hinterfragen ist die Finanzierung der Berichte im GUUTE Journal durch die Leader Region – liegen hier Beschlüsse vor?
Ein ganzseitiger Bericht pro Monat wird mit 20.000.- Euro eingekauft!
Gibt es hier Vergleichsangebote? - In den einzelnen Gemeindestuben wurden keine Beschlüsse für die Umschichtung der 20.000.- sowie für die KEM gefasst!
- Weiter‘s werden wir auch eine Prüfung bezüglich Medientransparenzgesetz verlangen. Mit 1. Juli 2012 sind hier ja wesentliche Änderungen in Kraft getreten, inwieweit treffen diese hier zu!
- Brauchen wir den Terminkalender im GUUTE Journal?
Unserer Meinung ist der Kalender in dieser Form nicht mehr zeitgemäß – Wer hat ein ganzes Monat die Zeitung bei der Hand?
Es wird auch ständig diskutiert, welche Veranstaltungen angekündigt werden, welche nicht usw… - Wir halten auch den Beitritt der Gemeinden zu EGEM nicht für sinnvoll. Die Kosten eines Ingenieurbüros betragen an die 20.000.-, auch wenn die Kosten wie angekündigt bei Abgangsgemeinden vom Land OÖ übernommen werden! Es konnte uns auch niemand erklären, was wir mit dem Ergebnis des Büros machen?
- Viel sinnvoller erachten wir hingegen Projekte der Gemeinde, die einen direkten Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger haben, wie beispielsweise Elektro-Tankstellen usw. Hier sehen wir unseren Schwerpunkt und werden uns dementsprechend einbringen.
Viel zeitgemäßer wäre hier eine Internetlösung:
Derzeit gibt es zwei Online-Terminkalender! Ein Kalender (RIS) auf den Gemeindeseiten und ein Kalender auf der GUUTE Seite – die Übertragung erfolgt seit Jahren durch MitarbeiterInnen der Gemeindeämter!?!Zeitgemäß wäre hier ein App – wäre auch ein Zeichen für Jugend!
Generell ist zu überdenken, inwieweit die Bevölkerung bzw. auch die GemeindevertreterInnen noch einen Überblick über die verschiedenen Förderprogramme und …Gemeinden haben?
· Klimabündnisgemeinde
· EGEM – Energiespargemeinde
· KEM – Klima und Energie Modelregion
· Klimarettung.at
· Energiespargemeinde – Onlinelösung (www.energiespargemeinde.at)
Hier ist unserer Meinung nach auch Landesrat Rudi Anschober gefordert! Ein derart undurchsichtiger Dschungel ist nachteilig und trägt zum Frust bei den Bürgerinnen und Bürgern bei!