𝗡𝗲𝘂𝗲 𝗕𝘂𝘀𝘃𝗲𝗿𝗯𝗶𝗻𝗱𝘂𝗻𝗴 𝗻𝗮𝗰𝗵 𝗩𝘆šší 𝗕𝗿𝗼𝗱 – 𝘄𝗶𝗿 𝗵𝗮𝗯𝗲𝗻 𝘀𝗶𝗲 𝗴𝗲𝘁𝗲𝘀𝘁𝗲𝘁!
Wir wollten wissen, wie gut die neue grenzüberschreitende Busverbindung wirklich funktioniert – also haben wir sie selbst ausprobiert.
Von Zwettl an der Rodl ging es mit Umstieg in Bad Leonfelden weiter nach Vyšší Brod. Etwas ungewohnt – und für manche sogar leicht verwirrend – war dabei, dass der Bus in Bad Leonfelden an der Haltestelle Richtung Linz ankommt und auch wieder in Richtung Tschechien abfährt. Trotz dieser Besonderheit haben alle Anschlüsse perfekt geklappt.
Unsere Wanderroute führte uns zuerst nach Maria Rast, weiter zu den beeindruckenden Wolfgang Wasserfällen und anschließend hinab zum Kloster. Den Abschluss bildete eine gemütliche Einkehr bei der Pension Inge, bevor wir die Rückfahrt antraten. Auch diese verlief reibungslos, die Busse waren pünktlich und gut aufeinander abgestimmt.
Mit dabei war auch unser neuer SPÖ Bezirksvorsitzender Helmut Mitter mit seiner Familie – sehr zur Freude von Herbert Enzenhofer, der den Besuch als schönes Zeichen für gelebte Zusammenarbeit im Bezirk sah.
Die Fahrt zeigt: Öffentlicher Verkehr über die Grenze funktioniert – und er hat enormes Potenzial. Gerade nach vielen Jahrzehnten der Trennung ist es ein starkes Zeichen, dass Mobilität zwischen Österreich und Tschechien wieder selbstverständlich möglich wird. Grenzüberschreitende Zusammenarbeit wird hier nicht nur politisch gefordert, sondern ganz praktisch erlebbar.
Täglich fahren tausende Fahrzeuge Richtung Tschechien durch Zwettl – viele davon, um einzukaufen, zur Massage zu fahren oder kosmetische Dienstleistungen wie Fingernägel machen in Anspruch zu nehmen. Am Wochenende wird die Belastung oft besonders spürbar. Eine funktionierende Busverbindung kann diese Situation nicht vollständig lösen, aber sie ist ein erster Schritt, der zeigt, dass gemeinsame Mobilität möglich ist und Entlastung bringen kann.
„Diese Busverbindung kann in weiterer Folge eine Entlastung bringen – auch wenn wir uns vorerst keine große Entlastung erwarten. Aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung. Und im Gegensatz zur bisherigen Tatenlosigkeit ist es zumindest ein Versuch, der zeigt, dass grenzüberschreitender Öffi Verkehr möglich ist“, sind sich SPÖ Bezirksvorsitzender Helmut Mitter und der Zwettler SPÖ Vorsitzende Herbert Enzenhofer einig.
Jetzt ist entscheidend, wie es nach der Pilotphase weitergeht und ob die Verbindung dauerhaft – auch mit einer Finanzierung aus Österreich – gesichert wird. Wir sind gespannt auf die Beantwortung im oö. Landtag der Fragen von LR Steinkellner, die LAbg. Höglinger und LAbg. Wahl dazu eingebracht haben.
Derzeit übernimmt laut Medienberichten die EUREGIO die Kosten, da die Unterstützung der beiden Landesräte fehlt!
