8. März – Weltfrauentag: Gleichberechtigung und Schutz vor Gewalt
Der Weltfrauentag entstand als Initiative sozialistischer Organisationen in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Er setzte sich für Gleichberechtigung, das Wahlrecht für Frauen und die Emanzipation von Arbeiterinnen ein. Seither hat sich viel getan, besonders durch Frauen wie Johanna Dohnal und Barbara Prammer. Heute ist mit Eva-Maria Holzleitner wieder eine sozialdemokratische Frauenministerin im Amt – eine überzeugte Feministin, wie sie selbst sagt.
Doch der Kampf um Gleichberechtigung ist noch lange nicht vorbei. Ein zentrales Anliegen, das heuer besonders hervorgehoben wird, ist die Einrichtung einer Gewaltambulanz in Oberösterreich.
Gewaltambulanz: Ein notwendiger Schritt
Gewalt ist ein ernstes und weit verbreitetes Problem, das nicht nur die Opfer betrifft, sondern die gesamte Gesellschaft. Besonders alarmierend sind die Zahlen der Femizide in Österreich. Gewalttätige Übergriffe – unabhängig von Alter, Geschlecht oder sexueller Orientierung – sind inakzeptabel und haben keinen Platz in Oberösterreich.
Es ist höchste Zeit, als Gemeinschaft entschlossen zu handeln und Betroffenen die notwendige Unterstützung zu bieten. Seit September 2024 gibt es das Gewaltambulanzenförderungs-Gesetz, das eine Förderung durch den Bund ermöglicht – wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Mit den vorhandenen Ressourcen und Strukturen in Oberösterreich wäre die Errichtung einer Gewaltambulanz machbar.
Ein Zeichen setzen – Jetzt unterschreiben!
Jede Unterschrift zählt! Die Errichtung einer Gewaltambulanz ist ein wichtiger Schritt für den Schutz und die Unterstützung von Gewaltopfern. Lassen Sie uns gemeinsam ein Zeichen setzen und den Betroffenen eine Stimme geben.
Unterzeichnen Sie jetzt die Petition für eine Gewaltambulanz in Oberösterreich!
SPÖ Zwettl an der Rodl setzt ein Zeichen zum Weltfrauentag
Anlässlich des Weltfrauentages haben wir als SPÖ Zwettl an der Rodl am Freitagvormittag vor der Volksschule und am Zwettler Marktplatz rote Nelken an die Damen verteilt. Damit wollten wir nicht nur gemeinsam den Frauentag feiern, sondern auch auf wichtige Anliegen wie die Gleichberechtigung und den Schutz vor Gewalt aufmerksam machen.
„Gemeinsam setzen wir uns für eine gerechtere Zukunft ein – weil Gleichberechtigung und Schutz vor Gewalt keine leeren Worte sein dürfen!“ – Herbert Enzenhofer, SPÖ-Vorsitzender Zwettl an der Rodl.