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Papiertonne und „Gelber Sack“

2. November 2019

Papiertonne und „Gelber Sack“

„Sowohl unsere Forderung nach der Papiertone als auch nach dem „Gelben Sack“ wird schon 2020 umgesetzt werden!“, freut sich der Zwettler SP-Vorsitzende Ing. Herbert Enzenhofer.
Jahrelang war diskutiert worden und verschiedene Ideen, wie eingeschränkte Öffnungszeiten oder die zeitweise Überwachung unserer Sammelstelle beim Bauhof wurde getestet – aber immer wieder war es zu Fehlwürfen gekommen. Durch die Schließung der Sammelstellen in den Nachbargemeinden war es in letzter Zeit zusätzlich auch noch zu Überfüllungen gekommen!


Doch dies soll nun ein Ende haben!

Erleichterung durch die Papiertonne

Derzeit läuft seitens der Gemeinde die Erhebung, wer in Zwettl eine Papiertonne haben möchte? Bitte entweder online oder persönlich am Gemeindeamt bis 10. November 2019 bestellen. Die 240 l Tonne soll noch in der KW 49 zugestellt werden, ab Jahreswechsel wird sie analog der Restmülltone alle 8 Wochen direkt bei ihrem Haus abgeholt. Natürlich stehen für Papiere und Karton aber auch weiterhin die ASZ in Bad Leonfelden, Oberneukirchen und Hellmonsödt zur Verfügung – eine Entsorgung in Zwettl beim Bauhof wird es aber nicht mehr geben.
Für Wohnanlagen wird es weiterhin gemeinsame Papiercontainer geben, die aber nur mehr für die jeweilige Wohnanlage zur Verfügung stehen.

Erleichterung durch den „Gelben Sack“

Eine wesentliche Verbesserung erwartet man sich durch die Einführung des „Gelben Sack“ im ersten Quartal 2020. Dieser wird ebenso wie die Restmülltone bzw. die Papiertonne alle 6 Wochen direkt vor dem Haus abgeholt. Die überfüllten Plastikcontainer, die unzähligen Fehlwürde und dadurch entstandenen Kosten und die Diskussion, wer wo entsorgt haben endlich ein Ende. Aber auch hier gilt, natürlich kann und soll Plastik getrennt in einem der ASZ entsorgt werden, der „Gelbe Sack“ soll vor allem für weniger mobile Personellen eine wesentliche Erleichterung bringen.

Dazu die Information des Bezirksabfallverbandes zum „Gelben Sack“:

Im Bezirk Urfahr-Umgebung wird ab April 2020 bezirksweit auf die haushaltsnahe Sammlung mit dem Gelben Sack – an-stelle der gelben Kunststoffbehälter bei den öffentlichen Standplätzen – umgestellt.

Die Gelben Säcke werden im März 2020 an alle Haushalte in den Gemeinden verteilt. Jeder Haushalt bekommt als Erst-ausstattung jedes Jahr kostenlos eine Rolle mit 9 Stk. direkt vor die Haustüre zugestellt. Wer mit der Erstausstattung nicht auskommt, kann sich am Gemeindeamt im Laufe des Jahres noch eine zusätz-liche Rolle mit 6 Stück abholen. Auch diese Zusatzrolle ist kostenlos erhältlich. Spä-testens Ende März erhalten alle Gemeinden die für die nachträgliche Ausgabe der gelben Säcke notwendige Rollenanzahl zugestellt. Die Behälter bei den öffentlichen Sammelinseln werden nach vollständiger Ausgabe der gelben Säcke Anfang April 2020 letztmalig entleert und abgezogen.

Alle 6 Wochen werden die Gelben Säcke direkt abgeholt. Die Bereitstellung der vol-len Säcke erfolgt genauso wie bei den Restabfalltonnen. Die Säcke sollen frühestens am Vorabend der Abholung bereitgestellt werden, um Windverfrachtungen bzw. von Tieren aufgerissene Säcke weitestgehend zu vermeiden.

Der Gelbe Sack soll vor allem für weniger mobile Personen eine Erleichterung dar-stellen. Kunststoffverpackungen können natürlich weiterhin in den Altstoffsammel-zentrum (ASZ) abgegeben werden. Die sortenreine Abgabe von Verpackungen im ASZ ist in vielerlei Hinsicht die bessere Variante.

Es dürfen NUR Verpackungen im Gelben Sack entsorgt werden! Verpackungen sol-len „restentleert“ sein, das bedeutet, dass z.B.: PET-Flaschen ausgeleert werden, bis sie nicht mehr tropfen. Becher sollen gut ausgelöffelt sein.

Spielzeug aus Kunststoff ist keine Verpackung und gehört daher nicht in den Gelben Sack. Bitte daher im nächsten ASZ entsorgen. Auch bei Klarsichtfolien handelt es sich um keine Verpackungen. Diese müssen über den Restabfall entsorgt werden.

Der Gelber Sack wird genauso zur Sortieranlage nach Hörsching gebracht, wie derzeit die gelben Tonnen der öffentlichen Sammelinseln. Dort werden jene Verpackungen sortiert, die stofflich verwertet werden können. Der Anteil der recyclebaren Menge liegt nur bei ca. 30-40%. Die Sortierung erfolgt Großteils mechanisch, eine händische Nachsortierung ist jedoch unerlässlich. Fehlwürfe erschweren die Sortierung bzw. verunreinigen ansonsten verwertbare Verpackungen, welche dann nur mehr thermisch verwertet werden kann. Dadurch hervorgerufene höhere Sortierkosten, können sich auf die Abfallgebühr auswirken.

Sie können natürlich weiterhin Ihre Kunststoffverpackungen und vieles mehr in einem der vielen Altstoffsammelzentren abgeben. Neben dem Nutzen für die Umwelt, gibt es für das sortenreine Material finanzielle Erlöse, die die Abfallgebühren niedrig halten. Das Altstoffsammelzentrum sollte daher immer die erste Wahl sein: Dort werden über 80 unterschiedliche Fraktionen sortenrein gesammelt und können daher zu einem sehr hohen Anteil (>90%) stofflich verwertet werden.

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